Profession

Torsten Krause hat an der Universität Potsdam Politikwissenschaften studiert und sich an der Freien Universität Berlin im Studiengang European Master in Childhood Studies and Children´s Rights auf die Rechte des Kindes spezialisiert. Er beschäftigt sich insbesondere mit den Aufwachsens- und Lebensbedingungen von jungen Menschen sowie deren Möglichkeiten auf Beteiligung.

Von 2014 bis 2018 war Torsten Krause als Leiter des Büros von Ministerin Diana Golze sowie von Staatssekretärin Almuth Hartwig-Tiedt im Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg tätig.

Am Department Erziehungswissenschaften der Universität Potsdam hat Torsten Krause 2013 und 2014 Lehraufträge wahrgenommen und in den Seminaren „Kinderrechte im Inklusionsprozess“ angehende Lehrkräfte und Erziehungswissenschaftler*innen unterrichtet.

In der 4. und 5. Wahlperiode (2004-2009 und 2009-2014) des Landtag Brandenburg war Torsten Krause Abgeordneter für den Norden des Landkreises Oberhavel und den Westen des Landkreises Uckermark (Wahlkreis 10 Uckermark III/ Oberhavel IV). Bei beiden Wahlgängen konnte er als Kandidat die meisten Stimmen auf sich vereinigen und zog als direkt gewählter Abgeordneter in das Parlament in Potsdam ein.

Während seiner parlamentarischen Tätigkeit war Krause für die Fraktion DIE LINKE. im Landtag Brandenburg für den Bereich der Kinder- und Jugendpolitik zuständig. Von 2004 bis 2014 war er Mitglied im Landesjugendhilfeausschuss und im Ausschuss für Bildung, Jugend und Sport, den er seit Januar 2010 als Vorsitzender leitete. Von 2010 bis 2014 war er ebenfalls Mitglied im Landesschulbeirat.

Im Jahr 2012 wurde Torsten Krause von der politischen Konkurrenz gegenüber der Staatsanwaltschaft beschuldigt dem Parlament keinen korrekten Wohnort angegeben zu haben. Infolgedessen soll er zu Unrecht eine erhöhte Fahrkostenpauschale erhalten haben. Das Ermittlungsverfahren wurde zwei Mal eingestellt. Nach einer dritten Untersuchung hat die Behörde beim Amtsgericht einen Strafbefehl beantragt. Dieser wurde erlassen. Krause hat gegen diesen Einspruch eingelegt und betont, sich zu keinem Zeitpunkt einen ungerechtfertigten finanziellen Vorteil verschafft zu haben.